Künftige Trends: CBDCs, Anti-Geldwäsche, KYC/AML

Der Kryptowährungssektor entwickelt sich ständig weiter und zukünftige Trends werden das regulatorische Umfeld eindeutig beeinflussen.

Drei Bereiche, in denen die größten Änderungen erwartet werden, sind: digitale Zentralbankwährungen (CBDCs), Anti-Geldwäsche und Know Your Customer (KYC)/Anti-Geldwäsche (AML) Vorschriften.

CBDCs

CBDCs sind digitale Währungen, die von Zentralbanken ausgegeben werden und auf der Blockchain-Technologie oder anderen digitalen Technologien basieren. Mehrere Länder, darunter China, Schweden und das Vereinigte Königreich, prüfen bereits die Möglichkeit der Einführung von CBDCs.

Die Einführung von CBDCs könnte erhebliche Auswirkungen auf die globalen Finanzsysteme haben und neue regulatorische Herausforderungen mit sich bringen.

Geldwäschebekämpfung und KYC/AML

Der Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bleibt ein zentrales Thema bei der Regulierung von Kryptowährungen. Die Anonymität von Kryptowährungen und die Leichtigkeit globaler Transaktionen bedeuten, dass sie potenziell zur Finanzierung illegaler Aktivitäten genutzt werden können.

Die Einhaltung der KYC- und AML-Vorschriften ist für Kryptowährungsbörsen und andere Finanzdienstleister oft obligatorisch. Es wird erwartet, dass eine Verschärfung dieser Vorschriften die rechtmäßige Nutzung von Kryptowährungen gewährleistet.

Die Regulierung von Kryptowährungen bleibt ein sich entwickelnder Bereich, der von technologischen Entwicklungen, globalen Wirtschaftstrends und dem Dialog zwischen den Regulierungsbehörden geprägt ist.

Da der Kryptowährungssektor weiter wächst und reift, dürfte die Regulierung für Anleger, Unternehmen und Regierungen gleichermaßen immer wichtiger werden.